Gesichtlosen-Zielorientierung

Zum zweiten Mal habe ich nun ein halbes Jahr lang eine Gruppe bei der Gesichtlese-Ausbildung begleitet. Letzte Woche vom 9. Bis zum 11. November hat das Abschlusskolloquium stattgefunden und 10 weitere wundervolle Gesichtleser sind nun bereit, Herzen zu berühren, Menschen zu bestärken und ihnen den Sinn des ureigenen Lebens vor Augen zu führen.

Viele Gedanken begleiten mich während des „Loslass-Prozesses“.

Gesichtlese-Ausbildung: Die Magie des zweiten Males

Die zweite Veranstaltung eines Konzeptes hat eine besondere Energie. Die Aufregung der Premiere liegt hinter mir, die Fallstricke und Konzeptfehlerchen sind behoben, der Erfolg der ersten Gruppe soll seine Wiederholung finden. Ich habe schon Erfahrungen mit Reaktionen auf Trainingssequenzen und eine Idee von der Gruppendynamik in den unterschiedlichen Ausbildungsteilen. Mein Fokus bei der Ausbildungsumsetzung liegt nicht mehr wie in der Premiere-Gruppe auf erstmaligem Umsetzen und Beobachten, sondern auf Beobachten und Konzeptweiterentwicklung. Der Zauber des ersten Males weicht der Magie des tiefen Eintauchens.

Gesichtlese-Ausbildung: Gruppendynamik

Es beeindruckt mich sehr, wie unterschiedlich die Energie einer Ausbildungsgruppe bei gleichen Ausbildungsinhalten sein kann. Gerade bei meiner Intensivausbildung stelle ich die Gruppen sehr achtsam und manchmal auch „wählerisch“ zusammen. Ein 7-tägiges gemeinsames Retreat mit maximal viel Zeit zusammen und minimal wenig Zeit für sich selbst ist ganz sicher für jeden Beteiligten eine Herausforderung. Ausschlaggebend für ein erfolgreiches Vermitteln und Verinnerlichen der Lerninhalte ist eine stimmige Gruppendynamik. Die Zusammensetzung der Gruppe ist mehr als wichtig und sollte keinesfalls dem Zufall überlassen werden. Ich bin überzeugt davon, dass ein unangenehmes „Nein“ im Vorfeld dem desaströsen „Stopp“ während der Ausbildung vorzuziehen ist.

Ich wusste schon im Vorfeld, dass wir eine Gruppe mit viel Harmonie- und Gemeinschaftsbestreben sein werden. Konkurrenzgedanken und „Ich zuerst“-Allüren waren in der Gruppe nicht zu Hause – Herzöffnung und das Zulassen von Seelenberührung hatte Raum, lautes Lachen und stilles Weinen begleiteten uns – zu jeder Zeit getragen von der Gruppe. Die situativen und individuellen emotionalen Momente haben die allgemeine Stärke der gesamten Gruppe unbesiegbar gemacht. Nicht nur die einzelnen Teilnehmer – auch ich selbst habe ein emotionales Sicherheitsnetz erfahren. Wir alle konnten Türen in unseren Herzen aufmachen, die wir im Normalfall lieber hinter Professionalität, Unnahbarkeit und persönlichem Rückzug verstecken.

Ich werde diese Gruppe in meinem Herzen wohl unter der „Grünen Gruppen“ abspeichern und bei der Erinnerung an sie dieses wohlig warme Geborgenheitsgefühl heraufbeschwören können!

Gesichtlese-Ausbildung: Die Entwicklung des Einzelnen

Transformation, Wachstum, Stärkenpotenzierung – für mich ist es nahezu unglaublich, welche Entwicklung einzelne Individuen innerhalb einer sich gegenseitig bestärkenden Gruppe und lediglich 6 Monaten vollziehen können. Es ist nicht nur mein persönlicher Eindruck von jedem Einzelnen und dessen Entwicklung, der mich innerlich jubeln und Siegeskonfetti in die Luft werfen lässt.  Die Teilnehmer reflektieren während des Abschlusskolloquiums die Veränderungen, die sie in sich und innerhalb einer Übung auf dem Abschlusskolloquium erleben. „Ich verändere mich und damit verändert sich mein Umfeld“, war eine freudvolle Antwort auf die Frage des Umfeldes und möglicher Veränderungen. Die staunende Erkenntnis „wie schön ist jeder Mensch?“, verändert unser Verhalten. Die erlernten Fähigkeiten erweitern auch die Fähigkeiten auf anderen Gebieten, die sich zuvor verboten wurden. Das sichere Wissen, dass „es immer – jeden Tag – die Möglichkeit gibt, neu zu starten“, in Verbindung mit einem gleichbleibenden Wertesystem im Innen, gibt Kraft und Unterstützung für die eigenen Visionen. Eine der vielen Zusammenfassungen der einzelnen Reflektionen.

Von Mai bis November 2022 haben sich ganz wundervolle Gesichtleser entwickelt – ausgestattet mit umfangreichem Wissen, geschulter Empathie, Praxiserfahrung und einem offenem Herzen. Sie zeigten Bereitschaft: Für tiefes Wissen und weites Hinauswachsen über sich selbst. Schmetterlinge, Bergseen, Regenbögen, Wurzeln und Sterne sind für die Welt geboren und haben in meinem Herzen Spuren für die Ewigkeit hinterlassen.

Gesichtlese-Ausbildung: Der Rahmen

Es brauchte natürlich einen Rahmen, der uns Raum für all das gegeben hat:

Ein siebentägiges Retreat irgendwo im Nirgendwo in Bayern, umgeben von Ruhe und Bergen, von Weite und Geborgenheit. Wir hatten Raum und Zeit einerseits für das Aneignen des umfangreichen Fachwissens und andererseits für die ureigene Persönlichkeitsentwicklung.

6 Monate virtuelle Betreuung – Das mag sich für den ein oder anderen langweilig anhören – aber ich habe 10 Zeugen, die bestätigen: Das war Arbeit, das war Erfahren, es waren Hürden, die es zu nehmen galt und völlig undenkbares was einfach mal gemacht wurde. Sowohl die einzelnen Monatsaufgaben als auch die virtuellen Treffen, haben durch gemeisterte Herausforderungen Sicherheit und Selbstvertrauen erschaffen. 

Und dann der krönende Abschluss. Das Kennenlernen, das Fühlen, das Verstehen des Lebensaufgabensystems – ein System, das die Möglichkeit gibt, Menschen den ureigenen Sinn ihres Lebens vor Augen zu führen. Ein System, was die Kraft hat, Menschen zu befrieden, zu erheben, zu erfüllen und zum Leuchten zu bringen.

Begleitet haben uns hierbei Elefantenbabys, Buddhas, Dschungelwelten und sonnige Plätze im normalerweise grauen November – irgendwo in der Mitte von Leipzig.

Gesichtlese-Ausbildung: Meine Essenz des letzten halben Jahres

Ich bin erfüllt, beseelt, berührt und sehr sehr glücklich, diese Reise mit diesen unglaublich großartigen Menschen gemeinsam erlebt haben zu dürfen.

Es berührt mich, wenn ich lese: „Es ist unglaublich, was ein Mensch schafft, wenn er sein volles Potenzial entfaltet. Du bist das beste Beispiel dafür“.

Es lässt mich lächeln, wenn ich lese: „Deine schöne, liebevolle, märchenhafte Art, Dinge zu vermitteln, sind Gold wert“.

Es erstaunt mich, wenn ich den Eindruck auf andere vermitteln darf: „Ja, so sehen Unternehmerinnen im Jetzt aus. Fröhlich, herzlich, anders, super informiert, brennend, lachend und einfach da!“

Und es lässt mich durchaus stolz, aber auch ein bisschen sprachlos zurück, wenn ich lese: „Du bringst Gesichtlesen in eine neue Dimension“.

Das Bild dieses Blogbeitrages hat meine Gruppe gemeinsam entstehen lassen die wundervolle Anna Kemper hat es „mal schnell vor dem Frühstück“ auf Papier gebracht. Was Momo, die Schildkröte, die Menschen und deren Symbole bedeuten, trage ich als Essenz dieser zweiten Gesichtlese-Ausbildung dankbar tief in meinem Herzen!

Wer noch mehr über die Intensivausbildung erfahren möchte, kann sehr gerne HIER weiter lesen.

Meine Geschichte und warum ich angefangen habe, im Gesichtlesen auszubilden. HIER

Und wer an der Gesichtlese-Ausbildung interessiert ist und den Weg zum Gesichtleser selbst beginnen oder weiter ausbauen möchte, bekommt Antworten auf alle seine Fragen. Schreib uns!