Hintergründe des Gesichtlesens 

Verständnis schaffen, Erfolg begünstigen,
Logik ergründen, Spaß erleben

Anwendungsmöglichkeiten Gesichtlesen (Auszug):

Im Businessbereich

  • Team(wieder)aufbau
  • Erkennung bevorzugte Arbeitsweisen
  • Recruiting-Prozessen
  • Verhandlungen
  • Als Hilfsmittel für Mediationen

Im Privatbereich

  • Ermittlungen Stärken, Talente, Potenziale
  • Entscheidungsfindung und Richtungsbestimmung
  • Krisenbewältigung
  • Einblick in Persönlichkeits- und Charakterstrukturen
  • Benennung von Entwicklungsfeldern
  • Erkennen von Beziehungsstrukturen
  • Selbstfindung
  • Identifikation von Lebensaufgaben

GESICHTLESEN – HISTORIE

Das Gesichtlesen findet seine Wurzeln im zweiten Jahrtausend vor Christus und begleitete sämtliche Hochkulturen unserer Geschichte. Konfuzius, Hippokrates von Kos, Paracelsus, Peter Camper, Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler, Christoph Wilhelm Hufeland sowie Carl Huter – um nur einige zu nennen – bedienten sich des Wissens. Was unter anderem in China noch heute als selbstverständlich und alltäglich gilt und sowohl bei Krankheitsdiagnosen als auch bei der Ergründung des menschlichen Charakters hilft, wurde in westlichen Gefilden nahezu ausgerottet. Gründe finden sich einerseits im Zeitalter der Inquisition und andererseits durch Wissensmissbrauch während des Nazionalsozialismus. Langsam verbreitet sich das Wissen der Gesichtleser wieder und findet den Weg zur Anerkennung als Wissenschaft zurück.

GESICHTLESEN – ANSÄTZE

Die Ansätze des Gesichtlesens sind vielfältig. Die Physiognomie beschäftigt sich mit Persönlichkeits- und Charakterbildern eines Menschen, die Antlitzdiagnostik forscht im Gesicht nach Krankheiten und Mangelerscheinungen, Siang Mien als das chinesische Gesichtlesen geht zusätzlich auf Lebensaufgaben und das Schicksal ein. Die südamerikanische Lectura del Rostro widmet sich intensiv den Themen rund um die Liebe und Leidenschaft. In Indien ist die Analyse des Gesichtes fest verankert in der ayuvesichen Philosophie. Je nach Lehre werden Gesichtsformen, Achsen, Relationen, Abstände, Erhebungen und Vertiefungen in die Analayse miteinbezogen. Beschaffenheit und Proportionen unter anderem von Augen, Nase, Mund und Ohren sind ausschlaggebend. Weiterhin spielt die Analyse der Augenbrauen, des Haaransatzes und der Haare, Hautbeschaffenheit, Falten, Muttermale und Narben eine Rolle. Nichts was wir im Gesicht eines Menschen sehen, ist unbedeutend für Gesichtleser. Die Beobachtung von Mimik, Gestik, Körpersprache und Micro-Expressions rundet das individuelle Bild eines jeden Einzelnen ab.

GESICHTLESEN – LITERATUR

Einschlägige Literatur ist vielfältig und mit unterschiedlichsten Ausrichtungen erhältlich. Autoren sind unter anderem Lillian Bridges, Chi An Kuei, Rose Rosetree, Lailan Young, Wilma Castrian, Erika & Christina Rau, Kurt Tepperwein, Eric Standop, Mac Fulfer und Norbert Pelzer mit Ute Grabowski.  Literatur, die sich mit der Analyse der Körpersprache beschäftigt ist inzwischen unzählbar. An dieser Stelle empfehle ich vor allem Dirk W. Eilert, Paul Ekman und Joe Navarro.

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