Was ist der Sinn von Zielorientierung?

Wer ein Ziel hat, weiß wo er hin will und wer weiß wo er hin will, wird auch einen Weg finden um dort anzukommen. Ziele sind also Motivatoren, Antreiber, Wegweiser und Leitplanken in einem. Gleichzeitig schützen sie uns vor Verzettelung, Orientierungslosigkeit und Lethargie. Nicht durch Zufall ist die Zielorientierung auch einer der 8 Säulen der Resilienz – Zielstrebigkeit dient also auch dabei, Krisen gestärkt hinter sich zu lassen und widerstandsfähig zu bleiben.

Leider setzen sich nur sehr wenige Menschen (4% aller Menschen) klare Ziele in ihrem Leben, was dazu führt, dass sie sich oft Dingen widmen, die sie nicht wirklich glücklich machen oder sie ein Leben führen was von nebulösen „irgendwann“ und „später“ geprägt ist.

In Diskussionen über das Thema wehren sich manche gegen eine klare Zielformulierung mit dem Argument flexibel bleiben zu wollen, um mit dem Fluss der Zeit gehen zu können. Und ja – wenn Zielorientierung in Sturheit endet dann ist wenig Raum für Flexibilität. Wenn ich aber offen bleibe, dann kann ich meine Ziele mit einer Menge Flexibilität erreichen. Nur weil ich nach Italien will, heißt das ja nicht, dass ich mich in die Vollsperrung auf die Autobahn stellen muss, oder?

Zielorientierung im Gesicht erkennen:

Ein sicheres Merkmal von Zielorientierung ist die Hängende Nadel – also die Falte mittig zwischen den Augenbrauen. Wenn Pläne geschmiedet sind und entsprechende Vorbereitungen getroffen wurden, sind ihre Träger von so gut wie nichts mehr aufzuhalten. Fokus und Willensstärke tragen sie an ihr Ziel – meist ohne viel Rücksicht auf Verluste. Eine ausführliche Beschreibung zu der hängenden Nadel findet Ihr hier.

Ein weiteres Merkmal von Menschen, die beharrlich und ausdauernd an die Dinge gehen, ist ein starker (breiter) Kiefer. Wortwörtlich beißen Sie sich – bestenfalls an ihren Zielen – fest und haben auch die Gabe, die Zähne zusammen zu beißen und weiterzugehen – an ihr Ziel.

Menschen mit dünnen Augenbrauen zeichnen sich unter anderem durch zielstrebiges Arbeiten aus. Sie brauchen den Raum und den Rahmen für ein hochkonzentriertes Schaffen und danken dies mit zielorientiertem Handeln.

Ist die Stirn der breiteste Bereich des Gesichtes lässt auch dies auf Zielstrebigkeit zurückschließen. Hat jemand eng stehenden Augen können wir davon ausgehen, dass sich die Person sehr gut fokussieren kann und sicherlich „die Nadel im Heuhaufen“ finden wird. Große Ohren versprechen Durchhaltevermögen und last but not least können Hinweise auf einen zielstrebigen Anführer auch daran erkennbar sein, dass die Sklera – also das Augenweiß – rundum zu sehen ist, was die Iris im Auge wie eine Insel erscheinen lässt.

Youtube Video zu Zielorientierung:

Wie erkenne ich an der Mimik meines Gegenübers Zielorientierung. Welche Körpersprache deutet darauf hin? Und wie passt das mit dem Wissen der Gesichtleser zusammen? Wer mehr darüber wissen möchte, kann gerne in „#4 – Sehen und Verstehen“ schalten – als Expertinnen der Mimikresonanz, Körpersprache und des Facereadings gewähren Maren Killinger und ich Einblick:

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