Locken und ihre Träger

Bevor Ihr diesen Artikel lest, wandert doch mal gedanklich zu Menschen mit Locken, die Ihr kennt. Was zeichnet sie aus? Was liebt Ihr besonders an ihnen? Wie würdet Ihr jene Menschen beschreiben? Extravertiert oder introvertiert? Humorvoll und frech oder angepasst und ernst? Freiheitsdrang oder Gruppenzugehörigkeit? Impulsiv und feurig oder bedacht und geerdet?

Ich liebe diese Merkmale, die gar nicht viel Recherche brauchen, um die Richtigkeit der gesichtleserischen Übersetzung zu überprüfen. Oft liegen die Fakten auf der Hand – wir bringen die Dinge nur nicht sofort mit den äußeren Merkmalen in Zusammenhang.

Locken und was sie uns verraten

Tatsächlich muss ich in meinem Hirn tief graben um ein Beispiel für einen „unsympathischen Lockenkopf“ zu finden. Das liegt wohl daran, dass Menschen mit Locken viel eher mit ihrem charismatischen Auftreten und vielseitigen Humor bestechen. Wortgewandtheit, Witz und Schalk ist ihnen zu eigen – sie begegnen ihrem gegenüber häufig mit einem „Augenzwinkern“. Sie zeigen sich flexibel, aufgeschlossen und unbeschwert. Das alles zahlt auf das Sympathiekonto ein, auch wenn sie von ihrem Gegenüber nicht immer ernst genommen werden. Bei anderen sorgen sie oft für Aufmerksamkeit – ob nun gewollt oder nicht

Lockige Menschen können sich einem reichen Gefühlsleben bedienen und sind Menschen, der Emotionalität Raum geben. Mit einem ausgeprägten Sinn für Schönes, wohnt Kreativität und Vorstellungskraft in ihnen. Phantasie und Experimentierfreudigkeit macht sie zu Experten der originellen Ideen.

Locken oder auch “Strom im Kopf”

„Wirbel im Kopf – Locken auf dem Kopf“ – es würde mich nicht wundern, wenn es irgendwo auf der Welt eine solche Redewendung gibt. Lockige Menschen sind geistig und emotional sehr aktiv. Sie haben ihren eigenen Kopf und dürfen sich zu den Individualisten unter uns zählen. Entsprechend sind sie eher ungezwungen und unangepasst – dabei aber sehr authentisch. Hinzu kommt ein impulsives Wesen mit viel Wildheit – im Innen und Außen. Dass das hin und wieder auf Unverständnis im Außen stößt, liegt wohl in der Natur der Dinge. Hier dürfte ein gesundes Selbstbewusstsein aber ausgleichend wirken– in Kombination mit einem großen Freiheitsdrang dient das alles dem Beschreiten des eigenen Weges.

Locken sind nicht gleich Locken

Wir sollten uns die Stärke und Beschaffenheit der Locken auch etwas genauer anschauen bevor wir vorschnell Folgerungen schließen. Eine kleine Naturwelle hat sicherlich Reichtum im Denken und Handeln, sollte aber nicht zwingend mit „feurigem Temperament“ in Verbindung gebracht werden – hierzu bedarf es dann schon den wirklichen unverkennbaren Lockenschopf.  Sind die Locken eher weich, sprechen wir von einem kreativen Denkleben, umso krauser sie werden desto eigenwilliger werden die Gedanken.

Außerdem: Ganz sicher kennt Ihr beide Varianten: Es gibt eine Menge Menschen mit sehr glatten Haaren, die sich künstlich und kunstvoll Locken anschaffen. Auch wenn die Wirkung im Außen ganz sicher nicht verfehlt wird, im Innen fehlt es eventuell trotzdem an oben genannten Attributen. Auch umgedreht gibt es zahlreiche Beispiele: Das Glätten der Locken. In beiden Fällen kann mit der Veränderung der Haare die Außenwirkung stark verändert werden – inwieweit das aber in all seinen Konsequenzen gewünscht ist, darf jeder für sich selbst herausfinden. Ich kenne so einige Geschichten in denen die Diskrepanz zwischen „im Innen sein“ und „im Außen wirken“ als sehr anstrengend empfunden wird.

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