Wir alle wissen, wie wichtig und aussagekräftig unsere Augen sind und vermutlich schauen die meisten von uns Ihrem Gegenüber in die Augen, um Kontakt aufzubauen. Dabei unbeachtet bleibt häufig der Augenabstand. Liegen die Augen nah beieinander oder sind sie eher weiter auseinander stehend? Eine Faustregel besagt, dass wir von einem „normalen“ Augenabstand ausgehen können, wenn die Länge eines Augen in den Zwischenraum passen würde. Ist dies nicht der Fall, sprechen wir von eng stehenden Augen, ist noch mehr Platz da, sind es die weit auseinander stehenden Augen die wir von Yvonne Cutterfeld oder auch Marietta Slomka kennen.

Was sagt uns das über den Menschen?

Menschen mit einem weiten Augenabstand haben die Möglichkeit das Leben in seinem breiten Spektrum zu sehen. Dinge können aus einer weiten und offenen Vogelperspektive betrachtet werden was ihnen die Möglichkeit gibt große Zusammenhänge wahrzunehmen. Dieser Weitblick kann viele Chancen in das Leben bringen, die allerdings auch genutzt werden müssen. Der ein oder andere dieser Spezies lässt seine Gedanken gerne umherschweifen und vergisst in seiner Unbeschwertheit, über wichtige Fragen nachzudenken. Es ist sicherlich eine Lernaufgabe, die Bedeutung des Gesehenen auch zu erfassen und den großen Überblick zu nutzen.

Flexibel und anpassungsfähig bestreiten sie ihr Leben und schauen mit toleranten Prinzipien auf die Welt. Der Wille über den Tellerrand zu schauen und die Offenheit für Neues, verleiht ihnen oft auch visionäres und zukunftsorientiertes Gedankengut. Das kann zu plötzlichen Veränderungen der Lebenseinstellung führen – von so vielen Möglichkeiten verleitet, ist ein bodenständiges Leben ja nahezu langweilig.

Informationen und Eindrücke werden schnell aufgenommen – auch wenn Details eher langweilen und das Zuhören auf Dauer schwerfällt. Zu viele Eindrücke sind im Außen zu finden, um sich auf Details und einzelne Gespräch zu konzentrieren.

Menschen mit einem weiten Augenabstand übernehmen gerne Vorreiterrollen, können diese aber aufgrund einer gewissen Nachlässigkeit und Zerstreutheit nicht immer gut ausfüllen. Ein Übermaß an Eindrücken und häufiges „Links-Rechts-Geschaue“ machen Entscheidungen schwer, bringen vermutlich die ein oder anderen Gefühlsschwankungen mit sich und führen dazu, sich leicht zu verlieren.

Die Gabe, das Leben locker zu sehen, Dinge nicht allzu ernst zu nehmen und sich romantischen Vorstellungen hinzugeben, trägt die Gefahr der Selbsttäuschung in sich was zu einer unbewussten Verweigerung von Traumverwirklichungen führen kann.

Es kann auch passieren, dass weitfassende Erkenntnisse gemacht werden aber kein entsprechender monetärer Ausgleich erhalten wird, weil es zu den ungeliebten Details gehört was schlichtweg vergessen wird.

Übrigens – Studien zeigen, dass Frauen mit weit auseinanderstehenden Augen als attraktiv wahrgenommen werden.