Bist Du eine Scanner-Persönlichkeit

„Bist Du eine Scanner-Persönlichkeit?“ Diese Frage wurde mir vor nicht allzu langer Zeit gestellt. Ich war ganz froh, dass sie schriftlich formuliert wurde – so konnte niemand mein recht verwirrtes Gesicht sehen. Was bitte ist denn eine Scanner-Persönlichkeit?

Umso tiefer ich mich in das Thema eingelesen haben, desto spannender wurde es. Und es kamen so viele Reading-Erinnerungen auf in denen ich um die richtigen Worte gerungen habe, um die Genialität der Vielfältigkeit in das richtige Licht zu rücken. Dank dieser einfachen Frage wird es mir zukünftig sehr viel leichter fallen.

Was ist eine Scanner-Persönlichkeit?

1000 Interessen, gefühlt 48 anstatt 24 Stunden pro Tag, ein Feuerwerk an Ideen und ein bemerkenswert breites Spektrum an Kompetenzen und Hobbys – das sind sie, die Scanner-Persönlichkeiten. Mit einer unzähmbaren Begeisterungsfähigkeit können sie sich intensiv mit neuen Themen auseinandersetzen. Wissen wird sich meist schnell und oft autodidaktisch angeeignet. Die Vielzahl an Interessenbereichen folgt keiner thematischen Logik und Menschen, die weniger vielfältig als sie selbst sind, werden schnell als langweilig empfunden. Langeweile ist grundsätzlich etwas, was bei den Scannern schnell aufkommt. Themen für die sie sich begeistern, bekommen intensive Aufmerksamkeit, werden durchdrungen und in dem Moment, wo sie begriffen und verstanden wurden bei Seite geschoben, um Platz für ein neues Themenfeld zu machen.

In einer Gesellschaft, die an vielen Stellen Wert auf Spezialisierung legt, Konsequenz als Tugend sieht und „einmal begonnen, für immer festgelegt“ an vielen Stellen Gültigkeit erfährt, haben es jene Scanner Persönlichkeiten schwer. Wankelmut, Inkonsequenz und Unbeständigkeit wird ihnen vorgeworfen. Das Talent der Vielfältigkeit, die Gabe sich in vielen unterschiedlichen Bereichen wohl zu fühlen und die Vorteile des unstillbaren Wissensdurstes hingegen werden dabei gerne übersehen.

Mehr zu der Definition von Scanner-Persönlichkeiten findet sich unter anderem hier.

Scanner-Persönlichkeiten im Gesicht erkennen?

An dieser Stelle kann kein eindeutiges Merkmal genannt werden, das uns den sicheren Beweis für eine Scanner Persönlichkeit gibt. Es ist viel mehr die Anhäufung von Persönlichkeitsmerkmalen, die auf das „Scanner-Konto“ einbezahlen (Weitsicht, Vielinteresse, Neugierde, Wissensdurst etc.) und das Fehlen von Merkmalen, die den Scanner-Identifikation widersprechen (z.B. Fokussierung, hoher Kontinuitäts-Anspruch, Erhaltungswille etc). Um Persönlichkeitstypen identifizieren zu können, müssen wir noch intensiver als in anderen Fällen die Gesamtheit des Gesichtes wahrnehmen und die einzelnen Mosaiksteinchen zusammensetzen.

Auch wenn ich noch keine Möglichkeit für eine Studie mit ausreichender Anzahl an Scanner-Gesichtern hatte, bin ich fast sicher, dass sich mindestens eines der drei folgenden Merkmale im Gesicht eines jeden Scanners wiederfindet:

Weit auseinanderstehende Augen (ausführlicher Blogbeitrag)
  • Offenheit
  • Neugierde
  • Weite Öffnung des Blickfeldes
  • Verleitet von vielen Möglichkeiten
  • Vogelschaumäßige Sicht auf die Dinge
  • Fähigkeit, Leben in breiterem Spektrum zu sehen (allerdings müssen die sich daraus eröffneten Chancen auch genutzt werden)
  • Schnelle Aufnahme und Verarbeitung von Informationen und Eindrücke
Dicke, volle Augenbrauen (ausführlicher Blogbeitrag)
  • Kombination von unterschiedlichen Projekten
  • Gleichzeitige Bewältigung von vielen Einzelheiten
  • Drang nach Überblick und Gesamtbild
  • Begeisterungsfähigkeit
  • Enthusiasmus
  • Starke Leidenschaft, sich mit Dingen auseinanderzusetzen
  • Ständige Produktion guter Ideen
  • Leidenschaftliche Auseinandersetzung mit Dingen
  • Viele Gedanken & Ideen
Angewachsene Ohrläppchen
  • Übertalentiert – daraus resultierendes Gefühl von Orientierungslosigkeit v.a. in jungen Jahren

Weitere Hinweise auf Scanner-Persönlichkeiten?

Neben den oben genannten drei Dingen können folgende Merkmale zusätzlich auf Scanner-Persönlichkeiten hinweisen. Umso mehr sie sich in einem Gesicht häufen, desto wahrscheinlicher haben wir solch eine vielinteressierte Persönlichkeiten vor uns:

  • runde Stirn – Vielseitig interessiert (manchmal überfordern sie sich damit selbst – Probleme Dingen zu Ende zu bringen)
  • unterbrochene Stirnfalten – Viele Interessen aber Schweirigkeiten sie dauerhaft zu verfolgen bzw. sie zu Ende zu bringen
  • Haaransatz: Witwenspitze –  Verfügt über große Begabungen (trotzdem anfällig für Selbstzweifel)
  • weit auseinanderstehende Augenbrauen – Neugier
  • gegräuselte Augenbrauen – Eher unbeständig / eher ungeordnet im Denken & Handeln
  • Nach innen geneigte Augenform – Neugier
  • hohe Wangenknochen – energetisierend und ermutigend
  • abstehende Ohren – Innere Unruhe / Gedanklich sehr wach / unter Strom / Unbezähmbarer, seelischer Driang zur Veränderung
  • hoch stehende Ohren – Verarbeitet Infos sehr schnell / Nimmt Informationen sehr schnell auf / Will Dinge „Jetzt“ machen
  • Rundnase – Neugierig /Aufgeweckt/qurilig/pfiffig
  • Nach oben zeigende Nasenspitze – Interessiert / neugierig / offen / Langweilt sich bei Dienst nach Vorschrift / Möchte flexibel bleiben / Vermeidet langfristige Pläne

Auch eine sehr hohe Anzahl an Talentlinien im Gesicht (8 und mehr) können für Scanner-Persönlichkeiten sprechen.

Bitte beachtet, dass alle genannten Merkmale immer nur Hinweise sein können und – wie auch in allen anderen Fällen – keine Absolutheit zugrunde gelegt werden kann. Lest Ihr einen Menschen, gleicht das Gesicht mit den Persönlichkeitsbeschreibungen ab und lasst vor allem auch Eurer Intuition Raum. Ist der Mensch wirklich ein Scanner oder fühlt es sich eher unpassend an?

Bin ich eine Scanner-Persönlichkeit?

Nachdem ich mich nun intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habe, kann ich mit absoluter Klarheit sagen: „Ja, das bin ich“. Auch wenn ich damals noch keinen Namen dafür hatte, habe ich das tatsächlich in meinem eigenen Facereading begriffen. Seitdem habe ich aufgehört zu glauben, auf der Suche nach der richtigen Sache zu sein und begonnen zu akzeptieren, dass ich wohl mein Leben lang eine Sammlerin bleiben werde, die ihr „Körbchen“ mit immer mehr und ganz unterschiedlichen Dingen füllen wird. Und ab dem Moment wo ich den Unterschied von Suchender und Sammlerin begriffen habe, kann ich selbstwirksam und bejahend meinen Weg gehen.

Auch deswegen bin ich im September Speakerin auf dem Successfull Scannerladies Summit der von der großartigen Jessica Verfürth veranstaltet wird. Die Nummer 1 Business Expertin für Scannerladies hat unter anderem auch den Bestseller „Schluss mit Scheitern“ geschrieben. Mehr zu dem Summit findet Ihr hier – das Buch zum Thema mit vielen Erfolgstips und Hacks hier.

Interview mit Daniela Kreissig

Und hier eine Interview mit einer ausgefeilten Scanner-Lady (auch wenn wir es nicht beim Namen nennen):

Das Gesichtlesen fasziniert Dich

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