Muttermale bringen wir mit unserer Geburt mit. Chinesische Gesichtleser geben ihnen eine besondere Bedeutung und leiten auch häufig Lebensaufgaben davon ab.

Heute möchte ich euch das Muttermal auf der Wange vorstellen. Die Wange gilt auch als „Kissen der Macht“ und wir können viele Hinweise bezüglich Autorität, Führungsverhalten und Durchsetzungskraft erkennen. Es ist also nicht verwunderlich, dass das Mal auf der Wange mit dem Thema Führung zu tun hat – Menschen, die dieses Mal tragen, sind zum Führen bestimmt. Auf der rechten Seite platziert, sprechen wir von „dem General“, der mit Durchsetzungskraft und Autorität führt – linksseitig ist es eher der Anführer des Herzens der mit Charisma und Herz führt.

Menschen mit dem Mal mittig auf der Wange sind oft diejenigen, die den ersten Schritt wagen und Initiative ergreifen. Sie sind bereit, Dinge auf sich zu nehmen und legen großen Wert auf Unabhängigkeit – ein recht stark ausgeprägtes Ego geht häufig einher. Um die Führungsrolle nachhaltig und gewinnbringend für alle zu erfüllen, ist es sicherlich dienlich die Netzwerkfähigkeiten ein wenig zu stärken und sich in der Kommunikation mit anderen zu üben. Die Konzentration auf die zu erledigenden Dinge hindert gegebenenfalls daran, sich Gedanken über die Bedürfnisse und Gefühle der Mitmenschen zu machen. Dies führt im schlimmsten Fall dazu, dass sie die Unterstützung anderer verlieren, was gerade als Führungspersönlichkeit auf Dauer nicht sachlich ist.

Befindet sich das Mal auf dem Wangenknochen verschärfen sich die oben genannten Eigenschaften in alle Richtungen. Die Lebensaufgabe „Führe“ bleibt, Kraft und Stärke intensiviert sich und eine gewisse Hartnäckigkeit kommt hinzu. Jene Menschen sind bemüht, Macht zu erlangen und sich in ihrer Karriere zu beweisen. Sie haben ein ausgeprägtes Streben nach Erfolg und tun was auch immer nötig ist, um ihren Wert zu unterstreichen. Ein starker Kampfgeist macht ein „Aufgeben“ sehr unwahrscheinlich.

Hartnäckigkeit und Ehrgeiz kann leicht zur Sturheit werden, was mit Rücksichtslosigkeit einhergehen kann und schlussendlich Mitmenschen zu Feinden macht. Dies wiederum würde die Gefahr eines Machtverlustes, die Untergrabung der Autorität und einen Kontrollverlust in sich bergen. Es gilt also die Balance zu finden und darauf zu achten, anderen nicht auf die Füße zu treten. Außerdem auf sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu hören um gesundheitlichen Themen mit Leber und/oder Herz vorzubeugen.

Wie immer – schaut auf die Augen und den Mund, lasst den Gesamteindruck auf euch wirken und unterstützt den Menschen dabei, den Weg des Anführens gewinnbringend für alle zu gehen.