Letzte Woche habe ich mich bereits mit weniger stark ausgeprägten Gesichtsmerkmalen beschäftigt und da möchte ich auch in dieser Woche anknüpfen.

Dünne Augenbrauen – nicht immer sind sie gezupft – manche Menschen haben sie von Natur aus, ohne etwas dafür oder dagegen zu tun. Was sagt uns das über sie?

Jene Personen werden in der Regel als recht sanft wahrgenommen. Friedvoll wie sie sind, vermeiden sie es in der Regel, ihren Ärger auszudrücken. Wir können bei Menschen mit dünnen Augenbrauen grundsätzlich von einem eher passiven Temperament ausgehen.

Oft drehen sich die Gedanken darum, was andere Menschen über sie denken. Dabei wird häufig davon ausgegangen, dass die Sicht der anderen sehr viel kritischer ist, als es tatsächlich der Fall ist – das kann zu einer übermäßig sensiblen Verhaltensweise führen. Es besteht die Gefahr von Verunsicherung was die typischerweise scheue Persönlichkeit noch zusätzlich verstärkt.

Allerdings kann ihnen bei überlastenden Situationen schnell der Geduldsfaden reißen. Dies hängt sicherlich damit zusammen, dass jene Zeitgenossen sich ungerne mit vielen unterschiedlichen Projekten gleichzeitig beschäftigen. Mit dem Streben nach Einfachheit und Klarheit können sie Effizienz als ihr Ziel am besten erreichen. Mit hoher Konzentrationsfähigkeit fokussieren sie sich auf eine Sache und möchten nicht mit zu vielen verschiedenen Anforderungen gleichzeitig konfrontiert werden. 100%ige Genauigkeit, Zielstrebigkeit und Pflichtbewusstsein zeichnen sie aus.

In der Kommunikation mit ihnen sollten wir darauf achten, dass Dinge zusammengefasst werden und sowohl Chaos in Erklärungen als auch detailverliebte Ausführungen vermieden werden.

Von Natur aus dünne Augenbrauen können weiterhin Zeichen für recht harmlose aber dennoch unangenehme Gesundheitsprobleme sein. Die Lernaufgabe, die sich dahinter verbirgt, ist „lass dich dadurch nicht daran hindern, mehr aus deinem Leben zu machen“.

Oft werde ich gefragt, wie das mit gezupften Augenbrauen aussieht. Hier gibt es verschiedene Herangehensweisen – manche Gesichtleser gehen davon aus, dass Menschen, die ihr Aussehen verändern, sich unbewusst mit den dahinterstehenden Persönlichkeitsmerkmalen identifizieren möchten. Mir persönlich fällt dieser Rückschluss schwer – besonders bei Merkmalen, die sich oft an Trends anpassen. Ich habe mir angewöhnt nach solchen kosmetischen Veränderungen zu fragen und im Zweifelsfall das Merkmal außen vorzulassen. Das Gesicht stellt so unendlich viele Merkmale zur Verfügung – da kommt es auf das ein oder andere Detail nicht an (sagt die mit den dicken Augenbrauen…. 😉

Wie sieht das bei euch aus – erkennt ihr Euch selbst oder einen Bekannten wieder!?

Zugegebenermaßen muss ich ja hin und wieder bei dem Schreiben der Blog-Beiträge und der dazugehörigen Recherche schmunzeln. So manchmal drängt sich der Gedanke an bestimmte Menschen aus meinem eigenen Bekanntenkreis auf – und es schleicht sich ein „wissendes Lächeln“ auf mein Gesicht – begleitet von dem „sich selbst erinnern“ an liebevolle Toleranz und dem tiefergehenden Verstehen von manch gemeinsam erlebten Situationen.