Auch wieder so ein Thema, über was wir vermutlich eher selten bewusst nachdenken. Stehen wir aber einem Menschen gegenüber dessen Augen von außen zur Nase fallend stark geneigt sind, nehmen wir das sehr wohl wahr. Oft wird auch in Zeichnungen oder Comics damit gespielt – und es ist immer ein ganz spezieller Typus der damit symbolisiert wird.

Was steckt dahinter? Wie übersetzen Gesichtleser dieses Merkmal?

Menschen mit einer nach innen geneigten Augenform sind sehr ehrgeizige Zeitgenossen, die eine grundsätzlich optimistische Grundhaltung haben. Den Fokus auf die positiven Dinge legend und davon ausgehend, dass Dinge bestmöglich verlaufen, erreichen sie oft Dinge, die andere sich gar nicht erst zum Ziel setzen würden. Gewinnend lebend, können wir also von einem ambitionierten und stolzen Menschen sprechen – die Grenze zur Selbstüberschätzung und Größenwahn ist allerdings nah. Wenn Dinge nicht so laufen, wie es ursprünglich – von den bestmöglichen Varianten ausgehend – geplant war, kann es herausfordernd sein, in Balance zu bleiben.

Mit ihnen im Umfeld, kann man sich meist witziger und unterhaltsamer Gesellschaft sicher sein. Neugierde treibt sie an und Phantasie und Schläue sind Quell der Inspiration für sie selbst und ihr Gegenüber. Sie haben einen guten Blick für günstige Gelegenheiten. In Verbindung mit der Neigung zu einer gewissen Habgier kann das eventuell zu opportunistischen Verhalten führen.

Zusammenfassend können wir also mit jenen Menschen großartige Pläne schmieden und finden in ihnen Gefährten die aufgrund eines erfrischenden Optimismus mehr für möglich halten, als manch anderer. Einen gewissen Ausgleich zur Vermeidung von Habgier und Arroganz finden wir vielleicht an anderer Stelle im Gesicht oder aber im Außen!?

Wie ist denn Euer Augenwinkel gestellt? Werft mal einen Blick in den Spiegel – und vergesst nicht: Unser Gesicht verändert sich stetig…. Was heute ein gerade verlaufender Augenwinkel ist, kann durchaus in ein paar Monaten eine andere Neigung aufzeigen!