Die Mitte unseres Gesichtes ist unsere Nase – es wird also höchste Zeit, ihr hier ein bisschen Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Nase ist etwas in unserem Gesicht, was sich das ganz Leben über verändert – nicht nur die Form, die Nasenflügel und die -spitze wandeln sich, tatsächlich kann auch die Länge variieren, Nasenlöcher, -rücken und -polster passen sich fortwährend an. Für den Gesichtleser sind sämtliche Teile der Nase von großer Bedeutung – sehen wir doch an jener Stelle den Selbstverwirklichungswillen und die Kraft ihres Trägers. Wenn es um berufliche Themen geht, Arbeitsweisen, Führungsverhalten oder auch der Umgang mit Finanzen, gibt uns die Nase Aufschluss.

Grundsätzlich – wie eigentlich in allen Fällen von Gesichtanalysen – ist es wichtig, dass wir einerseits die ethnologische Herkunft unseres Gegenübers kennen und andererseits wissen, wie entsprechend das „Normal-Gesicht“ aussieht. Wir Europäer gelten oft als „Langnasen“, weil wir im Vergleich zu asiatischen Völkern recht lange Nasen haben – allerdings ist nicht jeder Europäer aus physiognomischen Perspektiven ein Mensch mit einer langen Nase und nicht jeder Asiate ein Mensch mit kurzer Nase.

Ich fange das Thema „Nase“ mit der Größe an. Denkt mal an Babys und Kinder – alle haben zu Beginn ihres Lebens eine sehr kleine, unauffällige Nase, die das Gesicht nicht dominiert. Im Laufe des Lebens kann sich das verändern – vermutlich kennen wir alle Menschen mit einem „echten Zinken“ im Gesicht.

Was verrät uns also eine große Nase über den Menschen?

Es sind Menschen, die ein recht ausgeprägtes Ego haben und einen nahezu unerschütterlichen Glauben an ihre eigenen Kräfte. Hieraus ergibt sich fast schon gezwungenermaßen ein starker Ehrgeiz – sie streben nach dem Besten und erwarten es auch meist –oft sind materialistische und/oder gewinnorientierte Züge erkennbar. Es ist sowohl mit Willenskraft als auch Widerständen im Umgang mit ihnen zu rechnen. Vorgesetzte werden nur dann akzeptiert, wenn sie fachlichen und menschlichen Respekt verdienen, es ist mit einem hohen Leistungsgrad zu rechnen – am Besten arbeiten sie, wenn das Arbeitsumfeld selbst kontrolliert und Tempo und Prioritäten eigenständig festgelegt werden können. Auswirkungen erzielen und den eigenen Beitrag sicherstellen, sind wichtige Kriterien für den großnasigen Zeitgenossen. Schlussendlich möchten sie selbst führen und ihr eigener Herr sein.

Menschen mit großen Nasen wird „Anziehungskraft für Geld“ nachgesagt.

Wie verhält es sich mit den kleinen Nasen und ihren Trägern?

Hier haben wir es mit eher konservativen und vorsichtigen Zeitgenossen mit einem weichen Charakter zu tun. Wenn sie können, vermeiden sie das Rampenlicht – sie möchten lieber Teil der Menge sein und darin aufgehen. Sie agieren tendenziell gemeinschaftsorientiert und kooperativ in Gruppen, was eine gewissen Passivität mit sich bringt. Auf Tischen tanzend sieht man sie wohl eher selten. Sie wünschen sich ein unbeschwertes Leben und eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Empfindungen leiten ihr Handeln und mangelndes Selbstvertrauen kann zu verpassten Chancen im Leben führen.

Eine logische Schlusskonsequenz ist, dass sie Führungsrollen eher meiden und lieber in zweiter Reihe arbeiten. Es sind die Mitarbeiter oder Kollegen, die morgens kommen, nicht lange drumrum-reden, anpacken und auch die langweiligen Sachen machen, von denen andere sich lieber fernhalten. Es besteht die Gefahr, dass ihre Leistung übersehen oder nicht angemessen honoriert wird.

Um die Details in Arbeitsweisen, finanzieller Umgang, Willenskraft und Selbstverwirklichung zu erkennen, ist der Blick auf die Nasendetails notwendig… Die findet Ihr bald hier im Blog! Schaut einfach mal wieder vorbei!