Über Gefühle reden können…. Sich in Partnerschaften öffnen… Nähe zulassen… Für die meisten von uns hört sich das sicherlich schön an. Für manche ist es aber – trotz schöner Vorstellung – eine riesige Herausforderung. Das führt nicht in wenigen Fällen zu Missverständnissen und Grund zum Streit.

Auch an dieser Stelle kann der Blick ins Gesicht Brücken bauen und Verständnis sähen.

Allen voran am Mund können wir erkennen, wie Menschen kommunizieren. Ein Gegenüber mit kleinem Mund wirkt erstmal zurückhaltend und distanziert – lasst Euch nicht von einer unterbewussten Wirkung täuschen und geht der Sache proaktiv auf den Grund! Menschen mit dünnen Lippen, sind tendenziell eher verschlossene Zeitgenossen, die Persönliches zurückhalten. Auch diejenigen mit einer schmalen Oberlippe greifen lieber auf Fach- und Sachthemen zurück als sich der emotionalen Seite im Gespräch hinzugeben.

Menschen deren Gesicht oberhalb der Wangenpartie am breitesten ist oder die grundsätzlich eine recht große und hohe Stirn haben, sind kopfbetont und „im Denken zu Hause“. Sie sind oft die, die uns für Analysen und die verstand-gesteuerten Gespräche zur Verfügung stehen – aber es versteht sich fast von selbst, dass an den ein oder anderen Stellen auch Dinge zerdacht werden, die eher mit Fühlen als mit Denken zu tun haben. Für sie ist es schwierig, die „Gedanken des Herzens“ auszusprechen weswegen sie oft Abstand halten, eine kühle Wirkung haben oder lange Zeit brauchen um eine enge persönliche Beziehung zuzulassen.

Was verraten uns die Augen? Kleine Augen deuten ebenfalls auf Menschen hin, die sich eher im Verstand und in der Ratio wohlfühlen als in der emotionalen Welt. Und auch tiefliegende Augen sind ein Indiz dafür, dass ihr Träger gehemmt im Zeigen von Gefühlen ist und vielleicht auch deswegen oft als Einzelgänger auftritt. Diese Menschen können nach innen weinen und lachen nach außen – manchmal verlieren sie den Zugang zu sich selbst.

Wie sichtbar ist das Oberlid – unabhängig von eventuellen Schwellungen? Seht Ihr den Großteil des Augendeckels? Ein bisschen was davon? Oder gar nichts? Wenn Ihr gar nichts davon seht, kann das auf einen Menschen schließen, der sehr viel persönlichen Raum braucht – der Partner sollte ein starkes Ego haben um ihm den Platz einzuräumen, der benötigt wird. Der Fokus liegt auf der gegenwärtigen Aufgabe und da sollte keine Störung erfolgen – Vertraulichkeit und Intimität bekommt Raum, wenn Zeit dafür ist.

Der letzte Blogartikel erzählt über das Baumgesicht – ebenfalls Zeitgenossen, die lieber ihre Rinde zeigen und die Verletzlichkeit verstecken… Und Frauen mit der Witwenspitze (der M förmige Haaransatz – siehe https://einblickgesicht.de/witwenspitze/) ziehen sich auch eher in das stille Kämmerlein zurück, wenn es ihnen schlecht geht als es mit den Liebsten zu teilen…

Alle oben genannten Gruppen haben Gefühle – sie sind Menschen! – und vermutlich ist jeder Einzelne dankbar, jemandem gegenüber zu treten, der Geduld und Liebe aufbringt um das Fundament für emotionales Teilen gemeinsam aufzubauen. Es dauert nur ein bisschen! Habt Geduld und verliert den Mut nicht!